Die Geschichte des Raps

“Raps wird schon seit Jahrhunderten wegen des hohen Ölgehaltes seiner Samenkörner kultiviert. Ursprünglich stammt er aus dem östlichen Mittelmeerraum und wurde zur Gewinnung von Speise- und vor allem Lampenöl verwendet. In Mitteleuropa wird Raps etwa seit dem 14. Jahrhundert angebaut, aber erst ab dem 17. Jahrhundert in größerem Stil. Während des Zweiten Weltkriegs diente er vor allem der Herstellung von Margarine.

Da der Raps Senfölglykoside (Glucosinolate) enthält, aus denen bei Verletzung oder Bearbeitung Allylsenföl entsteht, ist er wegen dessen bitteren und beißenden Geschmacks als Speiseöl recht unbeliebt gewesen; Rapsöl galt als Arme-Leute-Öl. Der bittere Geschmack schränkte auch eine Nutzung als Tierfutter ein. Seine Hauptbedeutung hatte er als Brennstoff für Öllampen und in manchen Regionen als Teil der Fruchtfolgewirtschaft. Denn Raps, vor allem Sommerraps, sorgt mit einer guten Durchwurzelung des Bodens für dessen gute Durchlüftung und Sauerstoffversorgung. Wird Raps als Gründüngung eingesetzt, sorgen seine untergepflügten bzw. eingearbeiteten Teile für eine organische Nährstoffversorgung des Bodens.”

Quelle Wikipedia

Raps Blüte (c) Rafael Kugel

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