Der Raps und seine Ansprüche an den Boden

Man sagt, dass ein guter „Weizenboden“ auch ein guter „Rapsboden“ ist. Raps verlangt einen tief durchwurzelbaren Standort. Eine ungehinderte Wurzelentwicklung (tiefer als der Bearbeitungshorizont) schafft hohe Widerstandsfähigkeit gegen alle auftretenden Stresssituationen. Milde, tiefgründige Lehmböden sind für den Anbau besonders geeignet. Auch schwere Böden sowie humose Sandböden mit guter Nährstoffversorgung ermöglichen bei ausreichenden Niederschlägen sichere Erträge. Ein pH-Wert um 6,5 ist günstig.

Ungeeignete Standorte für Raps sind:

* Sehr tonige Böden mit starker Neigung zu Staunässe. Die zeitgerechte Grundbodenbearbeitung und die feinkrümelige Saatbettbereitung machen unter diesen Bedingungen häufig Schwierigkeiten.

* Extrem leichte oder flachgründige Böden. Hier beeinträchtigen Trockenperioden die Ertragssicherheit.

* Moorböden mit Spätfrostgefahr. Durch Spätfröste kommt es zur Schädigung der Blüte, zum Platzen der Pflanzenstengel oder auch zum Auffrieren des Bestandes mit Totalschäden. Auf Moorböden soll Sommerraps an die Stelle der Winterform treten.

Quelle: Wikipedia

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