Dienstag, September 5, 2006
Die Ernährung während der Schwangerschaft hat offenbar einen Einfluss auf das spätere Asthmarisiko von Kleinkindern. In einer prospektiven Beobachtungsstudie im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine erkrankten im Alter von 5 Jahren fünfmal weniger Kinder, wenn die werdenden Mütter ausreichend mit Vitamin E versorgt waren… Besonders reichhaltig an Vitamin E sind pflanzliche Öle (Sonnenblumenöl, Rapsöl und Maisöl), Margarine, Weizenkeime, Nüsse und Sonnenblumenkerne.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt
Dienstag, September 5, 2006
Der Landwirtschaftsminister Christian von Boetticher (CDU) hat gestern in Lindau die Ernteergbnisse bekannt gegeben. Die Schleswig-Holsteinischen Landwirte mußten in diesem Jahr gegen Trockenheit und Rapsglanzkäfer ankämpfen. Doch beides wirkte sich bei allen Getreidesorten und beim Raps nur unwesentlich auf den durchschnittlichen Gesamtertrag aus. Der Hektarertrag lag beim Getreide im Durchschnitt sieben Prozent unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt wurden 2,5 Millionen Tonnen geerntet. Beim Raps sind die Hektarerträge um etwa fünf Prozent niedriger (gesamt 440000 Tonnen). zum vollständigen Artikel von Thomas Eisenkrätzer "Beim Getreide pokern viele Bauern" in den Kieler Nachrichten
Montag, September 4, 2006
Deutschland hat nach Mitteilung von AGRAEUROPE (AgE) das Biokraftstoffziel der Europäischen Union im vergangenen Jahr deutlich übertroffen.
Insgesamt wurden in Deutschland im vergangenen Jahr 1,80 Mio. t Biodiesel verbraucht sowie 196.000 t reines Rapsöl und 226.000 t Bioethanol. Davon entfielen 600.000 t auf die Beimischung zu fossilem Dieselkraftstoff. Rund 680.000 t wurden von Nutzfahrzeugen über betriebseigene Tankstellen verbraucht. Weitere 276.000 t Biodiesel tankten Nutzfahrzeuge an öffentlichen Tankstellen und 244.000 t Biodiesel wurden über öffentliche Zapfsäulen an Pkw-Kunden abgesetzt.
Quelle: brennstoffspiegel.de
Freitag, September 1, 2006
Rund 80 Enten und Gänse, deren Gefieder Anfang August in Düsseldorf duch Rapsöl verklebt worden war, sind wieder gesund und können in die Freiheit entlassen werden. Die Wasserschutzpolizei ermittelt weiter wegen der Ursache wie das Öl in den Rhein gelangen konnte. Aufgrund der vielen Einsatzmöglichkeiten von Rapsöl wird es leider immer unwahrscheinlicher einen Verursacher zu finden.
RP online
Mittwoch, August 30, 2006
Am Mittwoch hat die größte deutsche Ölmühle, die Power Oil Rostock GmbH, den Betrieb aufgenommen. Von nun an wird der Raps aus dem Land direkt in Mecklenburg-Vorpommern verarbeitet. Die Anlage auf einer Fläche von 53.000 Quadratmetern produziert Rapsöl für die Herstellung von Biodiesel und die Ernährungsindustrie. Bis Ende 2006 sollen in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt sechs Anlagen arbeiten.
mv-zeitung.de
Montag, August 28, 2006
Nach der Ernte braucht der Boden jetzt noch einmal Nährstoffe. Der Gartenboden wird verbessert, indem grüne Pflanzen und angewelktes Pflanzenmaterial, z.B. Stroh, in den Boden eingearbeitet werden. Gründüngung unterstützt die Bildung von Humus und wirkt gegen Bodenerosion und Unkraut. Lebewesen im Boden schöpfen aus der organischen Masse Nahrung.
Tipp: Sie können extra für diesen Zweck Bienenfreund, Raps, Klee oder Ölrettich anpflanzen.
weitere Gartentips für den September finden Sie hier (Haus+Garten)
Montag, August 28, 2006
Olivenöl und Rapsöl gehören in jede Küche. Nicht nur, weil sie sich sowohl für Salate als auch in der Pfanne eignen, sondern, weil sie reich an Ölsäure sind. Diese Fettsäure erniedrigt vor allem das “schlechte” LDL-Cholesterin im Blut, nicht aber das “gute” HDL-Cholesterin. So helfen diese Öle die Arterienverkalkung und damit Herzinfarkt und Schlaganfall zu verhindern. In Deutschland werden beide zusammen leider nicht einmal so häufig gekauft wie Sonnenblumenöl allein, berichtet das Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber”.
ratgeberbox.de
Freitag, August 25, 2006
Rapsanbau in Deutschland 2007 wird weiter steigen.
Mit rund 1,43 Millionen Hektar wurde in Deutschland zur Ernte 2006 so viel Winterraps angebaut wie nie zuvor. Neben gestiegener Nachfrage nach Rapsöl und attraktiven Marktpreisen tragen die positiven Vorfrucht- und Fruchtfolgeeffekte von Raps dazu bei, dass die Landwirte den Anbau ausweiten. Für die Ernte 2007 rechnet der Deutsche Bauernverband (DBV) mit einer Steigerung bis auf 1,5 Millionen Hektar Rapsanbau. Frühe Feldräumung, Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, weniger Unkraut - und vor allem Ungrasentwicklung sowie Hemmung spezifischer Getreideschädlinge führen zur Bevorzugung von Raps als Gesundungsfrucht. Getreidereiche Fruchtfolgen werden somit aufgelockert und ertragsmäßig verbessert.
Steigende Erdölpreise führen dazu, dass pflanzliche Öle wie Rapsöl für Energiezwecke gesucht sind. Aufgrund der Nachfrage aus der Ernährungsindustrie und wegen der boomenden Biodieselproduktion wird der Verbrauch in Deutschland und Europa auch in den kommenden Jahren wachsen.
Quelle: Pressemeldung DBV/ vollständiger Bericht auf veredlungsproduktion, Infoportal für Landwirte
Donnerstag, August 24, 2006
Eva und Jürgen Peschl können mit ihrer Rapsölpresse 1.000 Liter Treibstoff am Tag herstellen, für ihre Spedition und ihre Tankstelle in Kirchdorf. Im Herbst letzten Jahres wurde der erste LKW ihrer Spedition auf Rapsöl umgerüstet. Seitdem ist der LKW 200.000 Kilometer gefahren. Mit dem Rapsöl brauche man nicht mehr als beim Diesel, die LKWs würden sogar besser ziehen…
zum vollständigen Artikel von Frau Susanne Öttl auf pnp.de
Mittwoch, August 23, 2006
Die derzeitigen Niederschläge sorgen für Verzögerungen bei der Ernte.
Gelitten hat unter den bisherigen Witterungsverhältnissen auch der Winterraps. Die Nachfrage nach Rapsöl zur Produktion von Biodiesel und Pflanzenöl wächst weiter. Das Angebot kann diese nur knapp bedienen. Daraus hat sich am Markt jedoch ein sehr fester Preis gebildet, so dass die Landwirte vom Boom im Biokraftstoffmarkt partizipieren. Die diesjährige Ernte von 4,7 Millionen Tonnen liegt 6 Prozent unter der Erntemenge des Vorjahres, allerdings war die Anbaufläche um 80.000 Hektar ausgedehnt worden. Mit 33,4 Dezitonnen pro Hektar fällt der erwartete Durchschnittsertrag in diesem Jahr um mehr als 11 Prozent niedriger als im Vorjahr aus. Besonders gelitten haben die Bestände in Schleswig-Holstein und den östlichen Bundesländern. Hier werden vereinzelt Ertragsrückgänge bis zu 70 Prozent gemeldet.
den vollständigen Erntebericht des Deutschen Bauernverbands finden Sie hier